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Termine

7.5.2017

Stmk

Apfelland Schwimm-Marathon

3,8 km

Stubenbergsee


27.5.2017

Ktn

SWIManiak

4,5 km

Klopeinersee


10.6.2017

Lunzer Seeschwimmen

3 km

Lunzer See


24.6.2017

Bgld

Schwimm Festival Neusiedler See

3,5 km

Neusiedlersee


2.7.2017

Bay

Chiemgau-Thermen Langstreckenschwimmen

6 km

Simssee


15.7.2017

Wien

Vienna Swim Trial

6 km

Neue Donau


5.8.2017

Hallstättersee Schwimm-Marathon

10 km

Hallstätter See


3.9.2017

Bay

Chiemsee Langstreckenschwimmen

4,5 km

Chiemsee


10.9.2017

Slowenien , Piran

Biserov Marathon 

5 km 

mit abschließender Cupehrung
 

 

 
Deutsche Ausschreibung -
mit Anmeldeadresse bei Piran
 

 


 

Rennbericht Chiemsee, 3.9.2017

Ein spannender Sonntag endet mit glücklichen Gesichtern !

Wahrliche Open Water Verhältnisse warteten auf die Teilnehmer der traditionellen Querung um Chiemsee. Veranstalter Markus Füller hatte diese im Vorjahr kurzfristig übernommen und es wurde ihm mit einem seit Monaten ausverkauften Event zurückgezahlt. Schön, dass Tradition zählt. Knappe Rennen, die selbst für den Sieger eine Überraschung bargen, waren am Ende des Tages zu erleben.

Allerdings kam der Veranstalter ,ob der Verantwortung, die das Wetter mit sich brachte, mit seinem Team gehörlich ins Schwitzen. Dauerregen in den Vortagen lösten sich zumindest in trockenes Wetter auf. Eine wichtige Entscheidung lag darin, das seit diesem Jahr im Cup schon punktuell im Einsatz befindliche Restube Safety System verpflichtend für alle Teilnehmer (und das in der höchsten Sicherheitsstufe der vorweg aufgeblasenen Boje) zu machen.

Beim Start waren die Teilnehmer froh den Neopren anzuziehen und ins Wasser zu kommen, war doch die Wassertemperatur deutlich wärmer als die windigen Aussenbedingungen.

4,5 km stand nach der Bootsfahrt auf die Fraueninsel zurück ins Strandbad Übersee am Speiseplan. Für Binnenlandverhältnisse herrschten sehr wellige Bedingungen, gleich ein gutes Training für die Meereswellen in Piran. Als kleiner Vorteil für die Schwimmer war die Rückenströmung zu verzeichnet. Die Orientierung war allerdings sehr gefragt. Selbst an der Spitze kein leichtes Unterfangen.

Kurzfristig hatte sich ein brasilianisches Team angesagt, welches die Bodenseequerung absolvierte und auch Kanalquerungen, wie den Ärmelkanal, auf der Erfahrungsliste hatten. Dabei hatte die brasilianische Schwimmerin Thais Fernades SantÁna sogar einen neuen Damenrekord der Dreifachquerung aufgestellt, also ein high Kaliber. 

Umso mehr zeigte sich Nicky Lange, der seinen eigenen Rhythmus schwamm von seinem Konkurrenten überrascht. Dieser war ihm bei der ersten Boje schon entschwommen und nicht mehr sichtbar, tauchte aber immer wieder bei Bojen knapp vor ihm auf. Kurz vor dem Ziel nahm Nicky den Brasilianer noch hinter ihm war und ein kurzer Endspurt sicherte Nicky Lange in 56:59 knapp den Sieg vor dem Zick-Zack Kurs des eigentlich schnelleren Samir Botelo Barel in 57.12. Den 3. Platz erschwamm unser junge Slowene Zan Rihter knapp 1 Minute dahinter.  Für Fernando Santana, der etwas kränklich angetreten war, reichte es immerhin zu Platz 4.

Auch das Frauenrennen verlief sehr knapp. Die Extremschwimmerin aus Brasilien Thais Fernades SantÁna siegte erst im Schlusspurt in 1.05.38 nur 2 Sekunden vor Sarah Richter vom SSG 81 Erlangen. Diese nahm es gelassen: „Ich weiss dass ich im Schlusspurt an Land den Kürzeren ziehe, beim Anschlag im Wasser hätte ich bessere Chancen“. Der Altersklassensieg lässt dies auch verschmerzen. Die AK Siegerin III Barbara Kutschbach von der SU Generali Salzburg sicherte sich den Overall 3. Platz.

 

Der Hauptsponsor des Cups arena war in Vertretung von Thomas Krüger vertreten, der sich von über das von den Teilnehmern sehr gelobten Event und die boomende Szene selbst überzeugen konnte.

Als Sieger konnten sich aber alle fühlen, die diesen widrigen Bedingungen getrotzt hatten. Die erleichteren und glücklichen Gesichter schrieben die individuellen Geschichten. Solche Bedingungen prägen und bleiben in Erinnerung. Davon lebt die Faszination Open Water. Beckenschwimmer haben es einfacher )))

Gratulation an Markus Füller, dem Veranstalterteam und inbesonder der Wasserrettung für die sichere Abwicklung der Veranstaltung.

 

Next stop und letzte Station ist Piran in Slowenien am 10.9.

Alle nun „Wellentrainierten“ haben leichte Vorteile, wobei die kontinuierlichen Meereswellen meist angenehmer zu schwimmen sind als die kurzen, steilen Seewellen

Aller Ergebnisse und AK´s findet ihr unter

http://my1.raceresult.com/63501/results?lang=de#0_DA705A

 

Die Cupwertung im ersten Draft ist auch bereits online auf

https://www.openwaterserie.com/austrian-open-water-cup/